Plaudern und Schreiben

Was ist ein Chat?

 

Das Wort Chat (sprich "Tschätt") ist Englisch und bedeutet "Plauderei"! Chatten ist eine "schriftliche Unterhaltung" über den Computer. Anstatt zu sprechen, benutzt man die Tastatur. Die Besonderheit liegt hierbei darin, dass die gleichzeitige Kommunikation mit mehreren Teilnehmern unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort der Chatteilnehmer möglich ist. So wird im Internet über die verschiedensten Themen geplaudert: Musik, Haustiere, Technik, Gesundheit, Liebe... Außerdem existieren Chats, die für bestimmte Personengruppen, z.B. Kinder oder Experten vorgesehen sind.

 

''Tipps und Tricks''

 

Da die Kommunikation beim Chatten ungewöhnlich ist und selbst geübte Schreiber länger brauchen, als beim Sprechen, hat sich unter den Chattern eine eigene Sprache mit Abkürzungen und Smileys entwickelt. Listen dazu findet man im Internet z.B. unter www.chatiquette.de. Darin sind auch die wichtigsten Umgangsregeln für das Verhalten im Chat festgelegt, denn natürlich ist auch beim Plaudern im Internet nicht alles erlaubt. Darüber hinaus haben aber auch fast alle Chaträume eigene Regeln, also eine so genannte Chatiquette. Das Wort setzt sich aus "Chat" und "Etikette" zusammen und ist so etwas wie das "Knigge" des Internet.

 

''Gefahren erkannt, Gefahr gebannt?''

 

Da man die Personen, mit denen man sich im Chat unterhält nicht sehen kann, kann man nie sicher sein, wer sich wirklich dahinter verbirgt. Auch über den Nickname, das ist ein Spitzname, den man sich speziell für den Chat wählt, kann man keine sicheren Informationen über eine Person erhalten. Das nutzen manche Menschen aus. So kann es schon mal passieren, dass sich hinter dem Nickname "Susi12" in Wirklichkeit ein 45 Jähriger Bernd versteckt. Außerdem kann man nie wissen, ob die Leute im Chat einem nicht das Blaue vom Himmel herunterlügen. Daher sollte man immer etwas misstrauisch und vorsichtig sein, wenn man neue Leute im Chat kennenlernt. Wenn man aber ein paar Hinweise beachtet, kann Chatten eine tolle Sache sein. Eine Liste von Tipps findet man z.B. unter www.klicksafe.de. Dazu gehört z.B. nie seine Adresse oder Telefonnummer zu verraten und sich nie allein mit Leuten aus dem Chat zu treffen.

 

 

 

Instant Messenger

 

Instant Messenging (kurz: "IM") ist voll im Trend. Es wird zur direkten Kommunikation mit Freunden genutzt, die ebenfalls gerade online sind, z.B. zur schnellen Wiedergabe von Infos oder zur Planung von Treffen.

Um Instant Messenging nutzen zu können, müssen die Nutzer das gleiche Programm besitzen und i.d.R. auf ihrem Rechner installieren. Immer populärer werden aber auch portable Programme, die z.B. auf USB-Sticks mitgenommen werden können.

 

In der Kontaktliste ist einsehbar, welche Freunde gerade online und damit ansprechbar sind. Zusätzlich können neue Kontakte hinzugefügt werden. So lange die Kinder und Jugendlichen nur unter Freunden mit einem IM chatten, gilt dies als die sicherste Chat-Methode.

Allerdings kann es vorkommen, dass Fremde auf Verdacht andere Menschen im Netz suchen und ansprechen. Lehnt man die Anfrage allerdings ab, kann es zu keiner weiteren Belästigung kommen. Auch ein hinzugefügter Kontakt kann jederzeit wieder aus der Kontaktliste entnommen werden.

 

Sehr beliebt unter den verschiedenen Instant Messengern ist "ICQ", welches von 82 Prozent der jugendlichen IM-Nutzer verwendet wird.

 

Aufgrund der hohen Nutzerzahl ist die Gefahr der Belästigung durch Fremde und vor allem die Weitergabe von Viren allerdings auch sehr hoch. Hier ist es wichtig, gute Sicherheitseinstellungen zu machen. Wie man die Sicherheitseinstellung im eigenen Messenger verändert, wird bei klicksafe Schritt für Schritt erklärt. www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/instant-messenger/index.html

Auf www.chatten-ohne-risiko.net sind viele gute Sicherheitstipps zu Chatten und Instant Messaging zu finden. Ein Chat-Atlas hilft durch Bewertungen vieler Chaträume sich zurecht zu finden.

 

 

 

 

E- Mail und Attachment

 

E- Mail ist die Abkürzung für "electronic mail" (auf Deutsch also "Elektronische Post"). Eine E- Mail kann man über das Internet verschicken und sie funktioniert wie ein Brief. Nur das der Versand eben elektronisch ist. Um eine E- Mail zu senden benötigt man eine E- Mail -Adresse und einen Provider, der die E- Mail versendet. Der Provider ist also der Briefträger im Internet. Provider sind zum Beispiel web.de oder gmx.de. Damit die Mail auch an der richtigen Stelle ankommt benötigt man die E- Mail- Adresse des Empfängers. Dann kann der Provider die Mail direkt in das Postfach des Providers des Empfängers senden. Und der holt die Post dann dort ab, mit seinem PC.

 

Wie in einen Brief kann ich auch in eine E- Mail etwas einfügen, wie zum Beispiel ein Foto. Bei einer E- Mail nennt man das ein "Attachment" (dt. Anhang). Ein Attachment ist ein Anhang an eine Mail, z.B. Fotos, Videos, Programme und Musik. Dabei darf der Anhang nicht zu groß sein und in der Regel 20MB nicht übersteigen.

 

CC und BCC

 

Im CC an einer Email kann man weitere Adressen angeben, an die die Mail auch verschickt werden soll. CC ist die Abkürzung für die englischen Worte "Carbon Copy". Auf Deutsch heißt das ‚Durchschlag’ und meint eine Kopie. Man schickt also eine Kopie der Mail an weitere E-Mail-Adressen.

 

BCC ist die Abkürzung für "Blind Carbon Copy". Mit Blind ist gemeint, dass die Emailadressen versteckt sind. Wenn man im BCC weitere Adressen angibt, wird die Mail dorthin in Kopie geschickt, aber ohne dass all die anderen Empfänger die Adresse sehen können. Sie wissen also nicht, dass noch jemand eine Kopie bekommen hat. Das kann sehr wichtig sein, vor allem zum Spam- Schutz.

 

Wurm, Virus und Co

 

Beim Empfangen von E- Mails kann es schnell passieren, dass man sich eine Wurm oder ein Virus einfängt. Beide sind gefährlich für den Computer, weil sie das Ziel haben, Programme oder sogar das Betriebssystem des Computers durcheinander zu bringen, sodass der PC nicht mehr richtig funktioniert.

 

Viren sind oft in einer ausführenden Datei, z.B. einer Datei mit der Endung .exe versteckt. Diese wird zum Beispiel an eine E- Mail angehangen. Beim öffnen der Datei wird der Virus aktiviert und beginnt, auf deinem Computer Schaden anzurichten. Besondere Vorsicht ist auch beim Download geboten. Auch hier könnten hinter den Dateien Viren versteckt sein, die man dann aus dem Internet auf seinen Computer lädt. Aber auch Computer ohne Internetanschluss können von einem Virus angesteckt werden, z.B. über die Datenübertragung per USB-Stick von einem Infizierten Computer.

 

Würmer brauchen keine Programme, die sie infizieren. Sie hängen sich nicht an Dateien, sondern vervielfältigen sich selbstständig auf einem PC. Außerdem können sie auch selbständig in Adressbücher von E- Mail Programmen und versenden sich an alle E-Mail- Adressen, die dort gespeichert sind.